02.08.2020 in Ortsverein

Beteiligungsaktion „Stadtgrün Lützel“

 

Am Samstag, den 01.August 2020, hatte die Stadtverwaltung zusammen mit dem Quartiersmanagement Stadtgrün Lützel alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Meinungsaustausch über die geplanten Maßnahmen im Rahmen des Förderprojektes „Stadtgrün Lützel“ auf die Grillwiese am Rheinufer eingeladen.

Bisher gab es zwei Online-Planungswerkstätten, in denen Lützeler Vereine und Institutionen wie z.B. Schulen, Sportvereine und kulturelle Einrichtungen ihre Ideen für den Sport- und Freizeitbereich Schartwiese einbringen konnten, sowie eine Fragebogenaktion, in der alle Lützeler Anwohner zu vielfältigen Themen des gesamten Fördergebietes befragt wurden.

Die jetzige Beteiligungsaktion, für die sich die Stadtverwaltung, an der Spitze der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Bauordnung, Herr Hastenteufel, 5 Stunden Zeit genommen hatte, machte schon nach kurzer Zeit sehr deutlich, wie wichtig es ist, die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung mit einzubinden. Trotz des zu Beginn regnerischen Wetters nutzten viele Anwohner die Gelegenheit, um mit den Verantwortlichen in das Gespräch zu kommen. Die Anwohner brachten mit Nachdruck viele Aspekte und Argumente vor, die bisher nicht oder nur mit geringerer Gewichtung beachtet worden sind. So ist es z.B. den Gartenbesitzern wichtig, dass ihre seit Jahren mit Herzblut gepflegten Gärten nicht einfach umgepflügt werden, um das Gelände dann für Touristen attraktiver gestalten zu können. Auch darf der Sicherheitsaspekt nicht außer Acht gelassen werden. Eine Grünfläche, in der sich nach Einbruch der Dunkelheit nur noch Drogenhändler oder anderes Gesindel hineintrauen (so die Befürchtung der Anwohner) und dass nicht ausreichend von Polizei und Ordnungsamt kontrolliert wird, wird nicht als Bereicherung angesehen. Alle genannten Meinungen wurden von den Vertretern der Verwaltung intensiv notiert, von daher kann die Veranstaltung als Gewinn für die Planer des weiteren Prozesses betrachtet werden.

Aber auch für die Anwohner war die Aktion ein Gewinn, denn hier konnte jeder frei seine Meinung äußern und auch den Wahrheitsgehalt von Gerüchten nachfragen. Letztendlich sollte jeder mit dem Ergebnis nach Hause gegangen sein, dass noch nichts in Stein gemeißelt ist, der Prozess erst am Anfang ist und niemand Fördergelder für Maßnahmen ausgeben will, die die betroffenen Anwohner ablehnen oder nicht als Bereicherung zum derzeitigen Zustand empfinden. Es wurde aber auch deutlich, dass der aktuelle Zustand in den Gärten ebenfalls Verbesserungspotenzial hat. Die Nutzer der Gärten müssen selbstverständlich ebenso gültige Regeln einhalten, das gebietet schon der Anstand bzw. eine gegenseitige Rücksichtnahme, das System „Me First“ darf hier nicht gelten (z.B. Lärmbelästigung rund um die Uhr oder das Verbrennen belasteter Holzabfälle).

Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung, die zwingend nach Fortsetzung und Weiterführung ruft!

29.07.2020 in Ortsverein

Tiefbauamt setzt Vorschlag des Ortsvereins um

 

Wieder einmal kann der SPD-Ortsverein Lützel einen Erfolg für den Stadtteil auf seine Fahnen schreiben. Vor Kurzem stellte die SPD die Anfrage für eine erweitere Beschilderung an der Verkehrsinsel in der Neuendorfer Straße, da Autofahrer dort häufig, trotz der schon vorhandenen Verkehrszeichen an der Insel falsch nach links fahren und somit als Geisterfahrer ein Risiko für andere Autofahrer darstellen.
Täglich sind gemäß Zählungen des Ortsvereins um die 30 Fahrzeuge falsch gefahren. An Wochenenden, bedingt durch viele Wohnwagen und Wohnmobile, sogar noch mehr.
Am 21.07.2020 stellten Mitarbeiter des Tiefbauamtes neue Verkehrsschilder auf und beseitigten so die Problematik (hoffentlich!). Vorstandsmitglied Kurt Vogel, der die Anbringung der neuen Verkehrsschilder begleitete, berichtet: "Die Mitarbeiter waren sehr aufgeschlossen und gewillt, eine gute Lösung für alle zu finden. Ich hoffe, dass die Autofahrer nun endlich richtig fahren und somit auch das Risiko für Verkehrsunfälle durch Geisterfahrer entfällt!" Die Hoffnung von ihm sollte sich erfüllen - seit Dienstag wurden keine Falschfahrer mehr gesichtet. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lützel, Dennis Feldmann, betont: "Wir freuen uns alle sehr, dass wir wieder erfolgreiche Stadtteilpolitik leisten konnten. Es gibt noch viele Baustellen in Lützel, die wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern angehen wollen, um den schönen Stadtteil Lützel weiterhin zu verbessern".

06.07.2020 in Ortsverein

Lützel, eine einzige große Baustelle

 

Überall in Lützel, zumindest im Bereich zwischen Bahn und Rhein, wird fleißig gebuddelt. Tiefbauarbeiten an den Abwasserleitungen in der Andernacher Straße, dem Schwarzen Weg, der Douqué Straße und der Gartenstraße sind mit den entsprechenden Einschränkungen im Verkehr voll im Gange. Während einige Bereiche temporär nur eher kurz betroffen sind, wie der Schwarze Weg und die Douqué Straße, müssen sich die Anwohner in der Andernacher Straße und der Gartenstraße auf längerfristige Behinderungen einstellen.

27.06.2020 in Aktionen

Pop-Up-Bikelane Pfuhlgasse

 

Am Samstag, den 27.06.20 wurde temporär umgesetzt, was die SPD Fraktion mit ihrem Antrag zur Einrichtung temporärer Fahrradstreifen bereits im Mai gefordert hatte. Die Antwort der Stadtverwaltung war leider negativ. Die heutige Aktion in der Pfuhlgasse hat dagegen ganz klar gezeigt, dass es mit wenig Aufwand möglich ist, Verbesserungen in der Innenstadt für Radfahrer zu schaffen!

Die zurzeit fehlende Verknüpfung der Radwege um den Zentralplatz mit der Kreuzung Wöllershof konnte innerhalb kürzester Zeit hergestellt werden. Wenn in der Pfuhlgasse dieser, bisher leider nur temporäre Radweg auf Dauer eingerichtet würde und ebenso in der Gegenrichtung, hätte man mit geringem Aufwand eine erhebliche Verbesserung für die Sicherheit der Radfahrer auf ihrem Weg in die Innenstadt und zurück geschaffen. Erhöhung der Sicherheit ist ein ganz entscheidendes Argument, um Verkehrsteilnehmer davon zu überzeugen, auf das Rad umzusteigen.

Diese Idee der Pop-up-bikelanes sollte unbedingt auch an anderen Stellen ausprobiert werden, um Argumente für die Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer zu sammeln! Der OV Lützel wird auf jeden Fall den Brenderweg von der Balduinbrücke Richtung Lützel / Neuendorf vorschlagen.

24.06.2020 in Ortsverein

Öffentliche Sanitäranlagen an der Balduinbrücke

 

Schon seit über 2 Jahren setzt sich der SPD Ortsverein Lützel dafür ein, dass unterhalb der Balduinbrücke die ehemaligen Sanitäranlagen wieder instandgesetzt werden. Diese Forderung konnte bis zuletzt leider noch nicht umgesetzt werden. Doch weiterhin gibt es große Bemühungen des Ortsvereins, diesen Missstand zu beheben. Laut Auskunft des Bauamts wären Kosten und der Aufwand zu hoch und es läge an diesem Projekt keine Priorität. In Augen der SPD Lützel gibt es für die Wiederherstellung der Sanitäranlagen an der Balduinbrücke aber sehr viele Gründe. So erklärt der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Detlev Wagner: „Beispielsweise wären die öffentlichen Sanitäranlagen sehr praktisch und sinnvoll für Pendler, die am Bahnhof Lützel ein- oder aussteigen. Am Bahnhof Lützel gibt es keinerlei Sanitäranlagen und auch auf dem Weg in die Innenstadt fehlt es an öffentlichen Toiletten. Die Stadt Koblenz äußert immer wieder den Wunsch, dass mehr Pendler auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Um diesen Wunsch zu erfüllen, muss aber auch an das Wohlergehen der Pendler gedacht werden und es müssen für sie öffentliche Sanitäranlagen zur Verfügung stehen.“

Ebenso sieht die SPD Lützel einen guten Grund für die öffentlichen Toiletten an der Balduinbrücke darin, dass 2029 die Bundesgartenschau stattfindet. Neben den Sichtverbindungen sind (Spazier-) Wegeverbindungen zwischen den Festungsanlagen geplant. Von der Feste Franz aus gehen alle Wege zu den anderen Festungsteilen über die Balduinbrücke. Bei diesem Event werden sehr viele Besucher und Touristen zu erwarten sein, weswegen öffentliche Sanitäranlagen vorhanden sein müssen. Die Balduinbrücke, als ein zentraler Standort, wäre bestens dafür geeignet.

„Aber am wichtigsten sind eigentlich die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils mit den Vereinen. So wäre es für die Lützeler Kirmes, den Lützelmarkt und weitere Stadtteilveranstaltungen eine absolut notwendige Sache, öffentlich nutzbare Sanitäranlagen zu haben und nutzen zu können. Das ist ein Wunsch vieler und würde die Qualität des Stadtteils noch weiter anheben“, verdeutlicht der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dennis Feldmann, „Davon abgesehen ist es eine sinnvolle Investition, da wir viele Touristen haben, die z.B. den Campingplatz nutzen. Darüber hinaus gibt es auch viele Bürger ,insbesondere in den warmen Jahreszeiten, die sich gerne am Theodor-Heuss-Ufer aufhalten. Und noch eine wichtige Sache: Auch den wirklich Bedürftigen würde die Sanierung zugutekommen. So ist im Austausch mit dem Obdachlosenrestaurant „Mampf“ herausgekommen, dass dringend behindertengerechte Duschen benötigt werden. Diese gibt es so sonst gar nicht. Auch dafür wäre der Standort prädestiniert und sollte dann aber durchaus betreut werden.“

Alles in einem, so der SPD-Ortsvereinsvorstand, gibt es eine große Menge an Bedarfen zur Instandsetzung der vorhandenen Sanitäranlagen und umso mehr dafürsprechende Argumente.

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