Öffentliche Sanitäranlagen an der Balduinbrücke

Veröffentlicht am 24.06.2020 in Ortsverein

Schon seit über 2 Jahren setzt sich der SPD Ortsverein Lützel dafür ein, dass unterhalb der Balduinbrücke die ehemaligen Sanitäranlagen wieder instandgesetzt werden. Diese Forderung konnte bis zuletzt leider noch nicht umgesetzt werden. Doch weiterhin gibt es große Bemühungen des Ortsvereins, diesen Missstand zu beheben. Laut Auskunft des Bauamts wären Kosten und der Aufwand zu hoch und es läge an diesem Projekt keine Priorität. In Augen der SPD Lützel gibt es für die Wiederherstellung der Sanitäranlagen an der Balduinbrücke aber sehr viele Gründe. So erklärt der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Detlev Wagner: „Beispielsweise wären die öffentlichen Sanitäranlagen sehr praktisch und sinnvoll für Pendler, die am Bahnhof Lützel ein- oder aussteigen. Am Bahnhof Lützel gibt es keinerlei Sanitäranlagen und auch auf dem Weg in die Innenstadt fehlt es an öffentlichen Toiletten. Die Stadt Koblenz äußert immer wieder den Wunsch, dass mehr Pendler auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Um diesen Wunsch zu erfüllen, muss aber auch an das Wohlergehen der Pendler gedacht werden und es müssen für sie öffentliche Sanitäranlagen zur Verfügung stehen.“

Ebenso sieht die SPD Lützel einen guten Grund für die öffentlichen Toiletten an der Balduinbrücke darin, dass 2029 die Bundesgartenschau stattfindet. Neben den Sichtverbindungen sind (Spazier-) Wegeverbindungen zwischen den Festungsanlagen geplant. Von der Feste Franz aus gehen alle Wege zu den anderen Festungsteilen über die Balduinbrücke. Bei diesem Event werden sehr viele Besucher und Touristen zu erwarten sein, weswegen öffentliche Sanitäranlagen vorhanden sein müssen. Die Balduinbrücke, als ein zentraler Standort, wäre bestens dafür geeignet.

„Aber am wichtigsten sind eigentlich die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils mit den Vereinen. So wäre es für die Lützeler Kirmes, den Lützelmarkt und weitere Stadtteilveranstaltungen eine absolut notwendige Sache, öffentlich nutzbare Sanitäranlagen zu haben und nutzen zu können. Das ist ein Wunsch vieler und würde die Qualität des Stadtteils noch weiter anheben“, verdeutlicht der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dennis Feldmann, „Davon abgesehen ist es eine sinnvolle Investition, da wir viele Touristen haben, die z.B. den Campingplatz nutzen. Darüber hinaus gibt es auch viele Bürger ,insbesondere in den warmen Jahreszeiten, die sich gerne am Theodor-Heuss-Ufer aufhalten. Und noch eine wichtige Sache: Auch den wirklich Bedürftigen würde die Sanierung zugutekommen. So ist im Austausch mit dem Obdachlosenrestaurant „Mampf“ herausgekommen, dass dringend behindertengerechte Duschen benötigt werden. Diese gibt es so sonst gar nicht. Auch dafür wäre der Standort prädestiniert und sollte dann aber durchaus betreut werden.“

Alles in einem, so der SPD-Ortsvereinsvorstand, gibt es eine große Menge an Bedarfen zur Instandsetzung der vorhandenen Sanitäranlagen und umso mehr dafürsprechende Argumente.

 

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