Baudezernent im Bürgerzentrum BüZ Lützel

Veröffentlicht am 02.02.2020 in Ortsverein

Am Donnerstag, den 30.01.20  besuchte Baudezernent Bert Flöck das BüZ Lützel, um im Rahmen des Stadtteilfrühstücks  folgende Themen vorzustellen, die Lützel betreffen: Rosenquartier mit Bahnhofsgelände, Feste Franz mit ehemaligem StOV-Gelände (Standortverwaltung), Radwege und das Förderprogramm Stadtgrün Lützel. Da wir als SPD-Lützel diese Themen auch schon seit einiger Zeit auf der Agenda haben, war dies eine gute Möglichkeit, den aktuellen Sachstand zu erfahren und dem Baudezernenten Fragen zu stellen.

Rosenquartier: Geplant ist der Bau von ca. 200 Wohnungen, davon 40 für Personen mit Wohnberechtigungsschein. Für diese Wohnungen werden Parkplätze in einer Tiefgarage entstehen (1,3 Stellplätze pro Wohnung). Innerhalb des Geländes wird eine neue KiTa mit 4 Gruppen eingerichtet, von denen die Stadt 2 Gruppen unterhält (2 weitere von privaten Betreibern). Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist Ende 2020, Anfang 2021 zu rechnen. Die verkehrstechnische Anbindung erfolgt ausschließlich über die Andernacher Straße (kein Durchgangsverkehr Richtung Bahnhofsvorplatz!), dort wird in Höhe des Wallersheimers Wegs ein Kreisel gebaut.

In diesem Zusammenhang gab es noch ein paar Informationen zum Bahnhofsgelände: Eine Anbindung für Fußgänger an die Mayener Straße würde ca. 3 Mio € kosten und ist derzeit nicht geplant. Das städtische Gelände vor dem Eingang zu den Bahnsteigen soll im Rahmen der Aktivitäten des Förderprogramms Stadtgrün Lützel aufgewertet werden. Eine alte Forderung des Ortsvereins, wir werden Herrn Flöck an sein Versprechen erinnern!

Feste Franz, StOV: Die BuGa 2029 wirft schon ihre Schatten voraus. Da die Koblenzer Festungsanlagen den Beitrag der Stadt Koblenz darstellen, sollen für die Erarbeitung eines Sanierungsplans, eines Nutzungskonzeptes sowie der Sanierung der Poterne der Feste Franz Fördermittel in Höhe von 8,5 Mio € beantragt werden. Das an die Feste Franz anschließende Gelände der ehemaligen StOV will die Stadt vom Bund kaufen danach städtebaulich entwickeln. Gedacht ist nicht an eine Wohnbebauung, sondern an Büros und/oder Handwerkerbetriebe.

Radwege: Die Verbesserung der Situation für Radfahrer, die über die Balduinbrücke entweder in den Brenderweg Richtung Lützel und Neuendorf oder über die Andernacher Staße und den Wallersheimer Weg in Richtung Wallersheim und Kesselheim weiterfahren wollen, ist Thema in vielen Studien und Konzepten (u.a. Radverkehrskonzept, Verkehrsentwicklungsplan 2030). Auch für den Ortsverein steht das Thema seit langer Zeit oben auf der Agenda. Bert Flöck machte mit seinen Ausführungen etwas Mut, dass sich in absaehbarer Zeit tatsächlich an einigen Ecken etwas zum Positiven ändern könnte. Z.B. soll die Anbindung an die Trierer Staße und nach Metternich verbessert werden, Radschutzstreifen von und zur Balduinbrücke in der Andernacher Straße sollen eingerichtet werden und auch Verbesserungen im Brenderweg seien in Planung. Hierzu wird sich der Ortsverein mit dem Radverkehrsbeauftragten der Stadt in Verbindung setzen.

Stadtgrün Lützel: Für das neue Städtebauförderungsprogramm „Stadtgrün Lützel“ wird derzeit ein Quartiersmanagement eingerichtet. Die Ausschreibung hat, wie in Neuendorf, die Firma von Dr. Sven Fries gewonnen. Im Rahmen dieses neuen Programms soll z.B. die Sportanlage Schartwiesenweg erweitert, die Kleingartenanlage neben der Neuendorfer Straßel optimiert, sowie Mosel- und Rheinuferbereiche verschönert werden. Vielleicht wird dann endlich auch die Situation für Fußgänger im Schartwiesenweg von der Einmündung Neuendorfer Str. bis zum Campingplatz verbessert, eine alte Forderung des Ortsvereins! Auch das Bahnhofsvorgeländer soll mit Mitteln aus diesem Förderprogramm verschönert werden.

Ganz wichtig auch: Es wird, unter Bürgerbeteiligung, ein „Integriertes Stadtentwicklungkonzept ISEK“ erstellt.

Schüllerplatz: Herr Flöck gab beim Thema Parken auf dem Stöppler/Schüllerplatz zu bedenken, dass es bei der Einrichtung eines Anwohnerparkens zu einer Verschiebung in die benachbarten Straßenzüge kommen könnte. Von den Anwesenden wurde angemerkt, dass der Schüllerplatz schon seit längerer Zeit verschönert werden sollte und er als reine Blechwüste eigentlich zu schade sei. Auch die geschlossene Toilettenanlage im Pfeiler der Balduinbrücke wurde angesprochen. Ein Thema, dass der Ortsverein ebenfalls schon oft an die Verwaltung herangetragen hat. Es gibt eine Menge guter Gründe, warum die Toilettenanlage wieder eröffnet werden sollte: Viele Menschen, die auf den ÖPNV umsteigen, werden am Bahnhof Lützel aussteigen, um von dort über die Balduinbrücke in die Stadt zu gelangen. Mit dem Lützelmarkt und weiteren Veranstaltungen unter der Balduinbrücke wird ebenfalls eine öffentliche Toilette immer notwendiger. Herr Flöck  verwies auf den Stadtrat, der ihm für die Sanierung die notwendigen Haushaltsmittel genehmigen müsste. Der Ortsverein Lützel wird sich entsprechend engagieren.

Viele interessante Themen, die wir vom Ortsverein nicht nur begleiten werden, sondern auch, wo möglich,mitgestalten wollen!

 

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