100 Jahre Frauentag

Veröffentlicht am 07.03.2011 in Ankündigungen

Sozialdemokratische Frauenpolitik ist eine Erfolgsgeschichte. Der Einsatz für eine Selbstverständlichkeit
- gleiche Rechte für Frauen und Männer - reicht bis in die siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts
zurück. Am 19. März 1911 wurde schließlich der Internationale Frauentag zum ersten Mal
begangen. Heute feiern wir ihn am 8. März.
Wir haben viel erreicht. Frauen und Männer sind rechtlich gleichberechtigt. Allerdings noch nicht
im wirklichen Leben. Die SPD hat deshalb einen „Aktionsplan für ein partnerschaftliches und
gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern“ vorgelegt.
! Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer. Frauen verdienen 23 Prozent
weniger als Männer. Bei gleichwertiger Tätigkeit sind es 13 Prozent. Das ist ein Skandal.
Ein Entgeltgleichheitsgesetz soll die Arbeitgeber verpflichten, Entgeltberichte zu erstellen.
Darin müssen sie offen legen, wie die Gehälter und Zulagen von Frauen und Männern aussehen.
Auf dieser Basis kann dann festgestellt werden, wo Diskriminierung vorliegt und beseitigt
werden muss.
! Wir wollen gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung für Frauen und Männer. Dafür brauchen
wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Gerade Frauen arbeiten häufig in prekären
Jobs als (unfreiwillig) Teilzeitbeschäftigte oder in Minijobs. Meist sind sie nicht sozial
abgesichert, werden schlecht bezahlt – noch schlechter als Männer. Frauen können so nicht
eigenständig ihre Existenz sichern und verarmen im Alter. Diese Benachteiligungen müssen
wir verhindern.
! Arbeit und Leben gehören zusammen. Mütter und Väter brauchen Rahmenbedingungen,
damit sie sich Beruf und Karriere einerseits und andererseits die Sorge für Familie und Kinder
partnerschaftlich teilen können.
Die SPD wird eine Debatte darüber anstoßen, wie, wann und wie lange Menschen arbeiten
und wie die Arbeit organisiert werden muss.
! Mehr Frauen in Führungspositionen sind ein Gewinn für alle. Wir werden ein Gleichstellungsgesetz
für die Privatwirtschaft vorlegen, mit einer Mindestquote von 40 Prozent Frauen für
Vorstände und Aufsichtsräte.
Die SPD hat im Laufe ihrer Geschichte und insbesondere in ihren Regierungsjahren viel erreicht.
Daran wollen wir anknüpfen. Denn gesellschaftlicher Fortschritt und die Gleichstellung von Frauen
und Männern gehören zusammen.
100 Jahre Frauentag
SPD-Parteivorstand, Telefon: (030) 2 59 91-0, Internet: www.spd.de 02-03-2011
Frauen und Fortschritt –
mit der SPD!

 

WebsoziInfo-News

05.04.2021 15:30 Erfolgsgeschichte Baukindergeld
In der Bevölkerung ist es ein Renner: Mehr als 330 000 Familien haben sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit dem Baukindergeld den Traum vom Eigenheim erfüllt. Unser Ziel ist, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Vor allem Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz sowie Verbraucherministerin Christine Lambrecht haben wichtige Maßnahmen für eine soziale Wohnungspolitik erreicht: Der

05.04.2021 13:59 Grüne in Baden-Württemberg wollen Bündnis mit CDU
Signal für die Bundestagswahl Die Grünen in Baden-Württemberg haben sich gegen eine Ampel mit SPD und FDP entschieden. „Die Grünen haben betont, es geht nur um die Inhalte. Auf dieser Grundlage haben sie sich für eine Koalition mit der CDU entschieden. Aha. Das ist auch ein Signal für die Bundestagswahl. Ich bleibe dabei: Deutschland braucht

05.04.2021 13:57 CDU/CSU blockiert Kampf gegen rechts – „Wie viele Morde müssen noch geschehen?“
Wie ernst nimmt Union Kampf gegen rechts? Nach mehreren verheerenden rechtsextremistischen Anschlägen in Deutschland verabschiedete die Bundesregierung einen 89-Punkte-Plan. Die zuständigen Minister*innen wurden sich einig. Doch bei zwei wichtigen Projekten blockieren nun CDU/CSU. SPD-Chefin Saskia Esken spricht von einem „Lackmustest, ob die Unionsparteien den Kampf gegen Rechtsextremismus ernst nehmen“. Die Unionsfraktion im Bundestag blockiert zwei

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:612236
Heute:21
Online:1